Projekte in Frankreich

une année de service volontaire


Unsere Stellen:

  • Église Réformée de Montpellier

    Südfrankreich

    Zwischen der Eglise Réformée de France und der Ev. Kirche im Rheinland gibt es eine feste Partnerschaft. In diesem Rahmen senden wir seit mehreren Jahren einen oder zwei Freiwillige/n in die reformierte Gemeinde von Montpellier. Die Freiwilligen unterstützen die Gemeinde bei verschiedenen Aktivitäten, insbesondere bei der Jugendarbeit, und arbeiten im Protestantischen Radio Montpellier mit..

    Weitere Informationen: 

    http://www.eglise-protestante-montpellier.org

    http://www.fmplus.org

    „Ein Teil, der wahrscheinlich anstrengendste, meiner Arbeit ist das jeden Mittwoch stattfindende „Centre de Loisirs“. In Frankreich ist der Mittwoch nach wie vor für Kinder im Grundschulalter ein schulfreier Tag und daher gibt es eine Vielzahl von Betreuungsangeboten, unter anderem seit drei Jahren auch im Ökumenischen Zentrum in Jacou, einem Vorort von Montpellier. Generell kann man sagen, dass es zwar einen festen Rahmen des Tages im Centre gibt: Ankommen – Morgenanimation – Mittagessen – Mittagspause – Animation – Gôuter – freies Spiel, man aber innerhalb diesem recht frei in der Gestaltung ist und man seine Ideen für Aktionen gut einbringen kann. Sitze ich abends nach einem Mittwoch in der Tram auf dem Heimweg, bin ich meist ziemlich erschöpft, da die zehn Stunden wirklich anstrengend sind, aber ich weiß auch woher meine Erschöpfung rührt und es ist ein gutes Gefühl, den ganzen Tag gebraucht zu werden und aktiv zu sein.“

    Marie Jantsch, Frankreich 

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  • Église Réformée d`Asnières-Bois-Colombes

    Bois-Colombes

    Die Kirchengemeinde besitzt ein Haus der Jugend, wo die Pfadfinderarbeit eine wichtige Rolle spielt. Sie leistet diakonische Arbeit, neben einem Empfang von Obdachlosen, gibt es eine große Kleiderkammer und eine Speisetafel für arme Kinder der Kirchengemeinde.
    Der Freiwillige hilft in der Pfadfinderarbeit, den Kinder- und Jugendgruppen sowie der Speisetafel und am Empfang für Obdachlose. Darüber hinaus arbeitet er in anderen Gruppen und Aktivitäten der Gemeinde mit.

    Weitere Informationen

    „Meine Woche beginnt mit dem Empfang von Obdachlosen in unserem Foyer. Wir bieten Kaffee und Sandwichs an, geben Kleiderspenden aus, kommen ins Gespräch und spielen häufig Scrabble. […] Weiter in der Woche geht es mit der Gartenarbeit und an mehreren Tagen Empfangsarbeit im Büro. Die Woche endet dann am Sonntag mit meinem regelmäßigen Musikdienst im Gottesdienst oder dem monatlichen Abenteuertag mit den Pfadfindern. Dazwischen: Besprechungen, Bestuhlungen und Vorbereitungen kleinerer und größerer Veranstaltungen. […] Täglich erreichen uns Säcke mit Kleider-, Bücher-, Kleinmöbel-, und Spielwarenspenden, die von unbezahlten Kräften stundenlang sortiert und gelagert werden. Aus diesen Kleiderspenden bedienen wir neben den Klienten am Montag auch zwei mal die Woche Arbeitslose. Der Großteil wird aber für die Braderien (Flohmärkte) aufgehoben, an denen ein Hemd bspw. nur 1€ kostet und deren Erlös ebenfalls einen wohltätigem Zweck zufällt. […] Sei es der BMW X6, der vor dem Centre vorfährt und wertvolle, teils neue Kleiderspenden abliefert, die später im Hackendretter zum neuen Besitzer gebracht werden, seien es die Heimatlosen, die neben Pariser Prunkpalästen oder am Ufer der Seine ihr Notquartier errichten – hier klafft die soziale Schere weiter auseinander als ich es je erlebt habe.“

    Gabriel Vishchers, Frankreich 

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  • Église Réformée de Grenoble

    Grenoble

    In diesem Jahr entsenden wir zum ersten Mal eine Freiwillige in die ref. Gemeinde in Grenoble.

    Die/der Freiwillige hat zwei Arbeitsschwerpunkte, zum Einen die Jugendarbeit in der Kirchengemeinde. Zum Anderen arbeitet sie/er im „L’echoppe“ mit. Vergleichbar mit einer Tafel werden in diesem „Tafel-Laden“ Lebensmittel an Arme und finanzielle bedürftige Familien weitergegeben.

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    „Nie vergessen“ mag vielleicht weit hergeholt sein, aber mit Sicherheit werde ich einige dieser Momente noch sehr, sehr lange mit mir herumtragen: das ungläubige Gesicht des Studenten, der zum ersten Mal den Échoppe (Lebensmittelausgabe) aufsuchte und gar nicht fassen konnte, wie viele Lebensmittel er für den kleinen Betrag (0,80€ pro Person) bekam; die hochschwangere Frau, die jede Woche für ihre fünfköpfige Familie Lebensmittel abholt und diese dann ganz allein nach Hause trägt; zwei Frauen, die uns zum Anlass des monatlichen Repas partagé (dt.: gemeinsame Mahlzeit) aller Freiwilligen des Échoppe mit unglaublichem Couscous und süßem Gebäck bekochten; der kleine Junge, der immer hinter dem Tresen Verstecken spielt, während seine Mutter ihr Paket verstaut; die Studentin, die selbst gerade so über die Runden kommt und uns trotzdem anbot, auch als Freiwillige auszuhelfen … Ich bin jede Woche aufs Neue begeistert, was ich in der Lebensmittelausgabestelle der protestantischen Kirche hier erlebe. Auch wenn es jede Woche derselbe Rhythmus ist, so kommt doch nie Langeweile auf und keine Woche gleicht der anderen.“
    Grace Bellejah Toby, Frankreich

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